VAMED KMB, Embracer Group und Banner Batterien erhalten EUCUSA Award 2021 für besondere Mitarbeiter- bzw. Kundenorientierung


15.09.2021

Im Rahmen der 18. EUCUSA Sommergespräche am 14.9.2021 im Dachsaal der Urania Wien wurden die diesjährigen EUCUSA Awards verliehen. Damit werden regelmäßig besonders mitarbeiterorientierte oder kundenorientierte Unternehmen ausgezeichnet. Voraussetzungen für die Prämierung sind ein überdurchschnittliches Gesamtergebnis bei einer EUCUSA-Befragung und die Setzung einer neuen Benchmark in der internationalen Vergleichsdatenbank der EUCUSA oder herausragende Leistungen in der Maßnahmenumsetzung.

Die VAMED KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H. mit Sitz in Wien wurde mit dem EUCUSA Award für „exzellente Mitarbeiterorientierung 2021“ ausgezeichnet. Es konnten bei der 2021 durchgeführten Mitarbeiterbefragung 12 neue Benchmarks in der internationalen EUCUSA-Datenbank gesetzt werden (bei Firmen über 500 MitarbeiterInnen), unter anderem bei den Aspekten „Anerkennung durch die Führungskraft“, „Kenntnis der Ziele des Unternehmens“, „Chancengleichheit“ und „Interne Kommunikation“.

Die VAMED KMB ist ein Unternehmen des international führenden Gesundheitsdienstleisters VAMED. Mit mehr als 1.200 MitarbeiterInnen ist VAMED KMB ein wichtiger und kompetenter Partner im Wiener Gesundheitswesen.

Preisträger VAMED KMB (von links):
Mag. Mario Filoxenidis (Geschäftsführer EUCUSA), Mag. Kai Ostermann, MBA (Geschäftsführer VAMED-KMB), Dr. Irene Mörtl (Stv. Leiterin Personal, VAMED Gruppe), Mag. (FH) Peter Aichberger (Geschäftsführer EUCUSA), Mag. Sabine Kern (Leiterin Business Excellence/EFQM, VAMED-KMB), Ing. Robert Winkelmayer (Angestelltenbetriebsrat VAMED-KMB)

Die Embracer Group, ein schwedischer Konzern mit Sitz in Karlstad, erhielt ebenfalls einen Award für „exzellente Mitarbeiterorientierung 2021“. Gleich bei der ersten globalen Mitarbeiterbefragung konnten im externen Unternehmensvergleich vier neue Benchmarks erzielt werden (bei Firmen über 500 MitarbeiterInnen), und zwar bei den Aspekten „Wahrgenommenes Maß an Inklusion“, „Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kulturen“, „Resolutes Vorgehen gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung“ sowie „Respektvoller und wertschätzender Umgang“.

Die Embracer Group ist die Muttergesellschaft von acht operativen Gruppen mit 80 Studios und über 240 Franchises, die in der Entwicklung und Veröffentlichung von PC-, Konsolen- und Handy-Spielen tätig sind mit mehr als 8.500 Mitarbeitenden in mehr als 40 Ländern weltweit. Operativ tritt die Unternehmensgruppe unter anderem über das Tochterunternehmen THQ Nordic GmbH in Wien in Erscheinung. Das Unternehmen sieht sich als „Ökosystem für führende Unternehmen der Gaming- und Unterhaltungsindustrie“.

Preisträger Embracer (von links):
Maria Sundermann (International Project EUCUSA), Mag. (FH) Peter Aichberger (Geschäftsführer EUCUSA), Jan Binsmaier (Publishing Director THQ Nordic), Mag. Mario Filoxenidis (Geschäftsführer EUCUSA)

Das österreichische Familienunternehmen Banner Batterien freute sich sehr über die Auszeichnung „exzellente Kundenorientierung 2021“. Das Unternehmen konnte bei vier Aspekten eine neue Benchmark in der internationalen EUCUSA-Vergleichsdatenbank setzen. Drei Bestleistungen wurden bei Performance-Indikatoren, nämlich bei „Guter Ruf“, „Gesamtzufriedenheit“ und „Loyalität“ (wird Kunden bleiben) erzielt. Der vierte Top-Wert wurde von den Kunden für „Information über Veränderungen“ vergeben.

Banner ist ein innovativer, expandierender Hersteller hochwertiger Starterbatterien mit Produktionsstätte in Leonding, Oberösterreich. In 14 Ländern Europas erfolgt die Kundenbetreuung durch eigene Vertriebsgesellschaften, darüber hinaus exportiert Banner mit 805 Mitarbeiter/-innen in über weitere 70 Staaten weltweit.

Preisträger Banner (von links):
Mag. Mario Filoxenidis (Geschäftsführer EUCUSA), Mag. (FH) Peter Aichberger (Geschäftsführer EUCUSA), Franz A. Märzinger, MBA (Leiter Vertrieb und Marketing Banner), Christa Freudenthaler (Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Banner), Mag. Uwe Baco (Senior Project Manager EUCUSA, Projektleiter)

COPYRIGHT FOTOS: EUCUSA / Matthias Nemmert 

18. EUCUSA Sommergespräche am 14. September 2021


15.09.2021

Unter dem Motto „Zukunftswährung Vertrauen“ – Erfolgsfaktor in volatilen Zeiten“ lud EUCUSA Consulting am 14. September 2021 zu den 18. EUCUSA-Sommergesprächen in den Dachsaal der Urania Wien.

DI Dr. Thomas Steiner, Direktor der Oesterreichischen Nationalbank, sprach in seinem Impulsvortrag über Vertrauen als Fundament für den Erfolg einer Zentralbank.

Mag. Dr. Gabriela Maria Straka, EMBA, Mitglied des Management Boards Brau Union Österreich AG, beschäftigte sich mit der Frage, wie Vertrauen als Erfolgsfaktor in komplexen Organisationen möglich ist.

Prof. Wolfgang Mathera, Berater und Prozess-Consulting, beleuchtete die Thematik „Vertrauen in ein zweites Leben“ von sehr persönlicher Seite.

Mag. Mario Filoxenidis, Geschäftsführer von EUCUSA Consulting, moderierte die Veranstaltung und die Diskussion mit dem Publikum.

Im Anschluss erfolgte die Verleihung der diesjährigen EUCUSA Awards.

Impulsgeber und Moderation (von links):
Mag. Mario Filoxenidis (Geschäftsführer EUCUSA), DI Dr. Thomas Steiner (Direktor der Oesterreichischen Nationalbank), Mag. Dr. Gabriela Maria Straka EMBA (Mitglied des Management Boards Brau Union Österreich AG), Prof. Wolfgang Mathera (Berater und Prozess-Consultant), Mag. (FH) Peter Aichberger (Geschäftsführer EUCUSA)
COPYRIGHT FOTOS: EUCUSA / Matthias Nemmert

Arbeitsplatz Homeoffice: Fluch oder Segen?


09.02.2021

EUCUSA, Spezialist für Feedback, initiierte unter www.homeoffice-check.com ein Stimmungsbarometer und erhielt seit Ende März 2020 richtungsweisende Erkenntnisse. Befragt wurde vor allem über den eigenen Newsletter an Spezialisten aus dem HR-Bereich und Führungskräfte sowie über Social Media.

In der ersten Welle im Frühjahr 2020 kamen alle Befragten grundsätzlich sehr gut mit der Homeoffice-Situation zurecht. Der EUCUSA-Index lag mit 1,8 auf der 6-teiligen Skala (1=bester Wert, 6=schlechtester Wert) im grünen Bereich der Ampelskala. Von den drei abgefragten Dimensionen schnitten „Arbeitsplatz“ mit 1,7 und „Arbeitsbedingungen“ mit 1,8 sehr positiv ab. Die Dimension „Kommunikation“ lag mit 2 dahinter, aber immer noch im grünen Bereich.

Als am wichtigsten wurden von den Befragten die Aspekte „Ich kann im Homeoffice konzentriert arbeiten“, „Die digitalen Kommunikationskanäle funktionieren“ und „Digitale Ausstattung“ (alle digitalen Möglichkeiten zur Erledigung der Arbeit vorhanden) betrachtet. Die große Mehrheit war hier sehr zufrieden. Ausreißer: Haushalte mit Kindern sahen das Thema „konzentriertes Arbeiten“, aber auch die digitalen Möglichkeiten deutlich problematischer

Eindeutig der schwierigste Bereich: Die Aussage „Die fehlenden Sozialkontakte werden mit einem Mehr an digitaler Kommunikation wett gemacht“ erreicht nur einen Wert von 3,1 auf der 6er-Skala und ist somit der einzige Aspekt im roten Bereich. Der Kontakt mit Führungskraft und KollegInnen sowie die Erreichbarkeit für Kunden wird zwar als ausreichend definiert. Was aber fehlt ist die emotionale Ebene – die kleinen persönlichen Erlebnisse und der Austausch in der Kaffeeküche, wichtig für Teamspirit, Motivation und gute Ideen. Digitale Medien können das nicht ersetzen.

Die Bereitschaft, auch nach der Ausnahmesituation zukünftig verstärkt im Homeoffice zu arbeiten, war im Frühjahr stark ausgeprägt. 82 % stimmen dieser Aussage voll bis leicht zu. Wenn man schon vor Corona Erfahrung mit Homeoffice hatte, empfand man diese Arbeitssituation positiver als „Neulinge“.

Unterschiede in der 2. Welle (bzw. 3.): Der EUCUSA-Index sank von 1,8 auf 2,2 und rutschte somit in den gelben Bereich im Ampelsystem. Alle drei Dimensionen (Arbeitsplatz, Arbeitsbedingungen und Kommunikation) haben sich leicht verschlechtert, am stärksten die Kommunikation von 2 auf 2,6.

Die wichtigsten Aspekte blieben „Ich kann im Homeoffice konzentriert arbeiten“, „Die digitalen Kommunikationskanäle funktionieren“ und „Digitale Ausstattung“. Dazu kam zusätzlich die Fragestellung zur „Einstellung zum Thema Homeoffice“, die als entscheidend für die Zufriedenheit betrachtet wurde.

Schwierigster Bereich blieben die fehlenden Sozialkontakte (Verschlechterung von 3,1 auf 3,6, als einziger Aspekt im roten Bereich). Zusätzlich in der 2. Welle in den gelben Bereich gerutscht: Fehlender Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen (mit -0,9 auf 2,8). Das betrifft alle, aber besonders kleinere Unternehmen.

Trendentwicklung: Die Ergebnisse waren im 2. Lockdown im Winter 20/21 deutlich kritischer als bei der ersten Welle, vor allem was die Kompensation der Sozialkontakte und den Kontakt zu Kollegen betrifft. Insgesamt ist Homeoffice in der derzeitigen Situation aber dennoch eine Erleichterung, es werden explizit auch die Vorteile gesehen wie z.B. der Wegfall des Wegs in die Arbeit etc. Sich selbst betrachten die Befragten auch im Homeoffice als zu 100% wirksam, d.h. nicht weniger wirksam als am Büroarbeitsplatz. Auch in Zukunft würde man gerne zu 50% im Homeoffice arbeiten.